{"id":4244,"date":"2025-06-26T10:23:32","date_gmt":"2025-06-26T10:23:32","guid":{"rendered":"https:\/\/so-anwaelte.de\/?p=4244"},"modified":"2025-06-26T10:30:39","modified_gmt":"2025-06-26T10:30:39","slug":"nicht-jede-kleinigkeit-fuehrt-zur-kuendigung-die-grenzen-des-arbeitgebers-bei-fehlverhaltendarf-ein-arbeitgeber-wegen-kleiner-verfehlungen-sofort-kuendigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/so-anwaelte.de\/fa\/nicht-jede-kleinigkeit-fuehrt-zur-kuendigung-die-grenzen-des-arbeitgebers-bei-fehlverhaltendarf-ein-arbeitgeber-wegen-kleiner-verfehlungen-sofort-kuendigen\/","title":{"rendered":"\u0647\u0631 \u062a\u062e\u0644\u0641 \u062c\u0632\u0626\u06cc \u0645\u0646\u062c\u0631 \u0628\u0647 \u0627\u062e\u0631\u0627\u062c \u0646\u0645\u06cc\u200c\u0634\u0648\u062f: \u0645\u062d\u062f\u0648\u062f\u06cc\u062a\u200c\u0647\u0627\u06cc \u062a\u0648\u0627\u0646\u0627\u06cc\u06cc \u06a9\u0627\u0631\u0641\u0631\u0645\u0627 \u0628\u0631\u0627\u06cc \u0627\u062e\u0631\u0627\u062c \u06a9\u0627\u0631\u0645\u0646\u062f \u0628\u0647 \u062f\u0644\u06cc\u0644 \u0633\u0648\u0621 \u0631\u0641\u062a\u0627\u0631. \u0622\u06cc\u0627 \u06a9\u0627\u0631\u0641\u0631\u0645\u0627 \u0645\u06cc\u200c\u062a\u0648\u0627\u0646\u062f \u0628\u0644\u0627\u0641\u0627\u0635\u0644\u0647 \u0628\u0647 \u062f\u0644\u06cc\u0644 \u062a\u062e\u0644\u0641\u0627\u062a \u062c\u0632\u0626\u06cc\u060c \u0627\u0633\u062a\u062e\u062f\u0627\u0645 \u0631\u0627 \u062e\u0627\u062a\u0645\u0647 \u062f\u0647\u062f\u061f"},"content":{"rendered":"<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"4244\" class=\"elementor elementor-4244\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e435fa9 e-flex e-con-boxed wpr-particle-no wpr-jarallax-no wpr-parallax-no wpr-sticky-section-no e-con e-parent\" data-id=\"e435fa9\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-79a7be5 e-con-full e-flex wpr-particle-no wpr-jarallax-no wpr-parallax-no wpr-sticky-section-no e-con e-child\" data-id=\"79a7be5\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-4dd8fae e-con-full e-flex wpr-particle-no wpr-jarallax-no wpr-parallax-no wpr-sticky-section-no e-con e-child\" data-id=\"4dd8fae\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-e741cae elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"e741cae\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Aus welchen Gr\u00fcnden darf der Arbeitgeber eigentlich eine K\u00fcndigung aussprechen? Immer h\u00e4ufiger h\u00f6rt man von K\u00fcndigungsschutzverfahren, die sich um vermeintliche Lappalien drehen. Am 26.02.2010 hatte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz z.B. \u00fcber die Wirksamkeit einer K\u00fcndigung wegen privater Internetnutzung am Arbeitsplatz zu entscheiden.<\/p><p>Viele Arbeitnehmer sind verunsichert und fragen, ob bereits wegen kleinster Lappalien eine rechtm\u00e4\u00dfige K\u00fcndigung ausgesprochen werden kann. Wie ist das zum Beispiel beim Rauchen am Arbeitsplatz, bei privater Internetnutzung oder bei versp\u00e4tetem Arbeitsantritt? K\u00f6nnen solche \u201eLappalien\u201c gleich eine K\u00fcndigung rechtfertigen?<\/p><p>Dieser Artikel geht der Frage nach, ob der einzelne Arbeitnehmer schon bei kleineren Verfehlungen mit einer K\u00fcndigung rechnen muss, wann eine K\u00fcndigung rechtens ist und wie man sich im Ernstfall einer ausgesprochenen K\u00fcndigung verhalten sollte.<\/p><p>\u00a0<\/p><h2>Pflichtverletzung<\/h2><p>Grundvoraussetzung einer K\u00fcndigung ist ein Versto\u00df des Arbeitnehmers gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten. Hierzu z\u00e4hlt als Hauptleistungspflicht insbesondere die Erbringung der Arbeitsleistung: Wer zu sp\u00e4t zur Arbeit kommt, erbringt insoweit seine Arbeitsleistung nicht und verletzt damit seine Hauptleistungspflicht.<\/p><p>Auch die private Internet- bzw. E-Mailnutzung, Rauchen oder Alkohol am Arbeitsplatz stellen vor allem dann Pflichtverletzungen dar, wenn im Arbeitsvertrag ein Verbot vorgesehen ist.<\/p><p>\u00a0<\/p><h2>Schwere der Pflichtverletzung<\/h2><p>Zudem kommt es f\u00fcr die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit einer K\u00fcndigung auf die Intensit\u00e4t des Versto\u00dfes an. Einmalige geringf\u00fcgige Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen grds. keine K\u00fcndigung rechtfertigen.<\/p><p>So ist beispielsweise laut Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz eine K\u00fcndigung wegen privater Internetnutzung am Arbeitsplatz in geringem Umfang selbst dann ungerechtfertigt, wenn der Arbeitnehmer zuvor eine entsprechende Mitarbeitererkl\u00e4rung unterschrieben hat (vgl. Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 26. Februar 2010, Az. <a title=\"LAG Rheinland-Pfalz, 26.02.2010 - 6 Sa 682\/09: K\u00fcndigung wegen privater Internetnutzung - Abmah...\" href=\"https:\/\/dejure.org\/dienste\/vernetzung\/rechtsprechung?Text=6%20Sa%20682\/09\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">6 Sa 682\/09<\/a>).<\/p><p>Wenn sich aber die private Internetnutzung aber zum Beispiel \u00fcber einen gr\u00f6\u00dferen Zeitraum erstreckt, kann eine K\u00fcndigung gerechtfertigt sein.<\/p><p>\u00a0<\/p><h2>Abmahnung als milderes Mittel<\/h2><p>Grunds\u00e4tzlich setzt eine verhaltensbedingte K\u00fcndigung eine Abmahnung durch den Arbeitgeber voraus. Hierdurch soll dem Arbeitnehmer klar vor Augen gef\u00fchrt werden, was er falsch gemacht und wie er sich zuk\u00fcnftig zu verhalten hat; ferner muss f\u00fcr den Wiederholungsfall eine K\u00fcndigung angedroht werden.<\/p><p>Nur bei schweren Verst\u00f6\u00dfen ist die K\u00fcndigung auch ohne Abmahnung zul\u00e4ssig. Als schwerer Versto\u00df gilt beispielsweise der Diebstahl am Arbeitsplatz oder der k\u00f6rperliche Angriff auf den Arbeitgeber, da das Vertrauensverh\u00e4ltnis in einem solchen Fall zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unwiederbringlich zerst\u00f6rt ist.<\/p><p>\u00a0<\/p><h2>Checkliste<\/h2><p>Die nachfolgende Checkliste kann sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern einen \u00dcberblick dar\u00fcber verschaffen, ob eine verhaltensbedingte K\u00fcndigung berechtigt ist. Bereits das Fehlen einer Voraussetzung kann zur Unwirksamkeit einer K\u00fcndigung f\u00fchren.<\/p><ul><li>Liegt \u00fcberhaupt eine Pflichtverletzung vor? Was ist im Arbeitsvertrag geregelt?<\/li><li>Ergibt sich aus der Intensit\u00e4t der Pflichtverletzung eine negative Zukunftsprognose?<\/li><li>Wurde die Pflichtverletzung schuldhaft begangen? Gibt es Rechtfertigungsgr\u00fcnde?<\/li><li>Ist eine Abmahnung als milderes Mittel erforderlich? Ist sie erfolgt?<\/li><li>\u00dcberwiegt das Interesse des Arbeitgebers an der Beendigung das Interesse des Arbeitnehmers am Fortbestand des Arbeitverh\u00e4ltnisses?<\/li><li>Bitte beachten Sie, dass diese Liste nur einen groben \u00dcberblick geben und eine einzelfallbezogene Rechtsberatung in keinem Fall ersetzen kann.<\/li><\/ul><p>Was tun im Ernstfall?<\/p><p>Im Falle einer K\u00fcndigung d\u00fcrfen Sie nicht lange z\u00f6gern. Die Rechtsunwirksamkeit einer K\u00fcndigung muss innerhalb einer Frist von drei Wochen durch Klage beim Arbeitsgericht geltend gemacht werden (<a title=\"\u00a7 4 KSchG: Anrufung des Arbeitsgerichtes\" href=\"https:\/\/dejure.org\/gesetze\/KSchG\/4.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 4 KSchG<\/a>); das gilt nicht nur f\u00fcr verhaltensbedingte K\u00fcndigungen, sondern auch f\u00fcr alle anderen K\u00fcndigungen.<\/p><p>Tipp: Suchen Sie so fr\u00fch wie m\u00f6glich einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwalt auf; er wird die Sach- und Rechtslage f\u00fcr Sie pr\u00fcfen, Ihre Rechte gegen\u00fcber dem Arbeitgeber wahrnehmen und Sie \u2013 falls erforderlich \u2013 vor dem Arbeitsgericht vertreten.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0404e94 e-con-full elementor-hidden-tablet elementor-hidden-mobile e-flex wpr-particle-no wpr-jarallax-no wpr-parallax-no wpr-sticky-section-no e-con 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Immer h\u00e4ufiger h\u00f6rt man von K\u00fcndigungsschutzverfahren, die sich um vermeintliche Lappalien drehen. Am 26.02.2010 hatte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz z.B. \u00fcber die Wirksamkeit einer K\u00fcndigung wegen privater Internetnutzung am Arbeitsplatz zu entscheiden. Viele Arbeitnehmer sind verunsichert und fragen, ob bereits wegen kleinster Lappalien eine rechtm\u00e4\u00dfige K\u00fcndigung ausgesprochen werden kann. Wie ist das zum Beispiel beim Rauchen am Arbeitsplatz, bei privater Internetnutzung oder bei versp\u00e4tetem Arbeitsantritt? K\u00f6nnen solche \u201eLappalien\u201c gleich eine K\u00fcndigung rechtfertigen? Dieser Artikel geht der Frage nach, ob der einzelne Arbeitnehmer schon bei kleineren Verfehlungen mit einer K\u00fcndigung rechnen muss, wann eine K\u00fcndigung rechtens ist und wie man sich im Ernstfall einer ausgesprochenen K\u00fcndigung verhalten sollte. \u00a0 Pflichtverletzung Grundvoraussetzung einer K\u00fcndigung ist ein Versto\u00df des Arbeitnehmers gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten. Hierzu z\u00e4hlt als Hauptleistungspflicht insbesondere die Erbringung der Arbeitsleistung: Wer zu sp\u00e4t zur Arbeit kommt, erbringt insoweit seine Arbeitsleistung nicht und verletzt damit seine Hauptleistungspflicht. Auch die private Internet- bzw. E-Mailnutzung, Rauchen oder Alkohol am Arbeitsplatz stellen vor allem dann Pflichtverletzungen dar, wenn im Arbeitsvertrag ein Verbot vorgesehen ist. \u00a0 Schwere der Pflichtverletzung Zudem kommt es f\u00fcr die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit einer K\u00fcndigung auf die Intensit\u00e4t des Versto\u00dfes an. Einmalige geringf\u00fcgige Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen grds. keine K\u00fcndigung rechtfertigen. So ist beispielsweise laut Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz eine K\u00fcndigung wegen privater Internetnutzung am Arbeitsplatz in geringem Umfang selbst dann ungerechtfertigt, wenn der Arbeitnehmer zuvor eine entsprechende Mitarbeitererkl\u00e4rung unterschrieben hat (vgl. Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 26. Februar 2010, Az. 6 Sa 682\/09). Wenn sich aber die private Internetnutzung aber zum Beispiel \u00fcber einen gr\u00f6\u00dferen Zeitraum erstreckt, kann eine K\u00fcndigung gerechtfertigt sein. \u00a0 Abmahnung als milderes Mittel Grunds\u00e4tzlich setzt eine verhaltensbedingte K\u00fcndigung eine Abmahnung durch den Arbeitgeber voraus. Hierdurch soll dem Arbeitnehmer klar vor Augen gef\u00fchrt werden, was er falsch gemacht und wie er sich zuk\u00fcnftig zu verhalten hat; ferner muss f\u00fcr den Wiederholungsfall eine K\u00fcndigung angedroht werden. Nur bei schweren Verst\u00f6\u00dfen ist die K\u00fcndigung auch ohne Abmahnung zul\u00e4ssig. Als schwerer Versto\u00df gilt beispielsweise der Diebstahl am Arbeitsplatz oder der k\u00f6rperliche Angriff auf den Arbeitgeber, da das Vertrauensverh\u00e4ltnis in einem solchen Fall zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unwiederbringlich zerst\u00f6rt ist. \u00a0 Checkliste Die nachfolgende Checkliste kann sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern einen \u00dcberblick dar\u00fcber verschaffen, ob eine verhaltensbedingte K\u00fcndigung berechtigt ist. Bereits das Fehlen einer Voraussetzung kann zur Unwirksamkeit einer K\u00fcndigung f\u00fchren. Liegt \u00fcberhaupt eine Pflichtverletzung vor? Was ist im Arbeitsvertrag geregelt? Ergibt sich aus der Intensit\u00e4t der Pflichtverletzung eine negative Zukunftsprognose? Wurde die Pflichtverletzung schuldhaft begangen? Gibt es Rechtfertigungsgr\u00fcnde? Ist eine Abmahnung als milderes Mittel erforderlich? Ist sie erfolgt? \u00dcberwiegt das Interesse des Arbeitgebers an der Beendigung das Interesse des Arbeitnehmers am Fortbestand des Arbeitverh\u00e4ltnisses? Bitte beachten Sie, dass diese Liste nur einen groben \u00dcberblick geben und eine einzelfallbezogene Rechtsberatung in keinem Fall ersetzen kann. Was tun im Ernstfall? Im Falle einer K\u00fcndigung d\u00fcrfen Sie nicht lange z\u00f6gern. Die Rechtsunwirksamkeit einer K\u00fcndigung muss innerhalb einer Frist von drei Wochen durch Klage beim Arbeitsgericht geltend gemacht werden (\u00a7 4 KSchG); das gilt nicht nur f\u00fcr verhaltensbedingte K\u00fcndigungen, sondern auch f\u00fcr alle anderen K\u00fcndigungen. Tipp: Suchen Sie so fr\u00fch wie m\u00f6glich einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwalt auf; er wird die Sach- und Rechtslage f\u00fcr Sie pr\u00fcfen, Ihre Rechte gegen\u00fcber dem Arbeitgeber wahrnehmen und Sie \u2013 falls erforderlich \u2013 vor dem Arbeitsgericht vertreten. Bj\u00f6rn Steveker\u00a0Fachanwalt f\u00fcr Arbeitsrecht Kontakt Christian Odebrecht\u00a0Strafverteidiger Kontakt Bj\u00f6rn Steveker\u00a0Fachanwalt f\u00fcr Arbeitsrecht Kontakt Christian Odebrecht\u00a0Strafverteidiger Kontakt<\/p>","protected":false},"author":5,"featured_media":3886,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_yoast_wpseo_focuskw":"","_yoast_wpseo_title":"","_yoast_wpseo_metadesc":"","_yoast_wpseo_meta-robots-noindex":"","_yoast_wpseo_canonical":"","so_intro":"","so_s1":"","so_s2":"","so_s3":"","so_s4":"","so_faq":"","so_city":"","so_region":"","so_ag":"","so_lag":"","so_branches":"","two_page_speed":[],"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[62,48,77,50,76],"class_list":["post-4244","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-arbeitsrecht","tag-abmahnung","tag-arbeitsrecht","tag-ffahrlaessigkeit","tag-kuendigung","tag-pflichtverletzung"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v27.1 (Yoast SEO v27.1.1) - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-premium-wordpress\/ -->\n<title>Nicht jede Kleinigkeit f\u00fchrt zur K\u00fcndigung: Die Grenzen des Arbeitgebers bei FehlverhaltenDarf ein Arbeitgeber wegen kleiner Verfehlungen sofort k\u00fcndigen? - Steveker &amp; Odebrecht - Anwaltskanzlei<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/so-anwaelte.de\/fa\/nicht-jede-kleinigkeit-fuehrt-zur-kuendigung-die-grenzen-des-arbeitgebers-bei-fehlverhaltendarf-ein-arbeitgeber-wegen-kleiner-verfehlungen-sofort-kuendigen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"fa_IR\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Nicht jede Kleinigkeit f\u00fchrt zur K\u00fcndigung: Die Grenzen des Arbeitgebers bei FehlverhaltenDarf ein Arbeitgeber wegen kleiner Verfehlungen sofort k\u00fcndigen?\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Aus welchen Gr\u00fcnden darf der Arbeitgeber eigentlich eine K\u00fcndigung aussprechen? 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Dieser Artikel geht der Frage nach, ob der einzelne Arbeitnehmer schon bei kleineren Verfehlungen mit einer K\u00fcndigung rechnen muss, wann eine K\u00fcndigung rechtens ist und wie man sich im Ernstfall einer ausgesprochenen K\u00fcndigung verhalten sollte. \u00a0 Pflichtverletzung Grundvoraussetzung einer K\u00fcndigung ist ein Versto\u00df des Arbeitnehmers gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten. Hierzu z\u00e4hlt als Hauptleistungspflicht insbesondere die Erbringung der Arbeitsleistung: Wer zu sp\u00e4t zur Arbeit kommt, erbringt insoweit seine Arbeitsleistung nicht und verletzt damit seine Hauptleistungspflicht. Auch die private Internet- bzw. E-Mailnutzung, Rauchen oder Alkohol am Arbeitsplatz stellen vor allem dann Pflichtverletzungen dar, wenn im Arbeitsvertrag ein Verbot vorgesehen ist. \u00a0 Schwere der Pflichtverletzung Zudem kommt es f\u00fcr die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit einer K\u00fcndigung auf die Intensit\u00e4t des Versto\u00dfes an. 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Nur bei schweren Verst\u00f6\u00dfen ist die K\u00fcndigung auch ohne Abmahnung zul\u00e4ssig. Als schwerer Versto\u00df gilt beispielsweise der Diebstahl am Arbeitsplatz oder der k\u00f6rperliche Angriff auf den Arbeitgeber, da das Vertrauensverh\u00e4ltnis in einem solchen Fall zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unwiederbringlich zerst\u00f6rt ist. \u00a0 Checkliste Die nachfolgende Checkliste kann sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern einen \u00dcberblick dar\u00fcber verschaffen, ob eine verhaltensbedingte K\u00fcndigung berechtigt ist. Bereits das Fehlen einer Voraussetzung kann zur Unwirksamkeit einer K\u00fcndigung f\u00fchren. Liegt \u00fcberhaupt eine Pflichtverletzung vor? Was ist im Arbeitsvertrag geregelt? Ergibt sich aus der Intensit\u00e4t der Pflichtverletzung eine negative Zukunftsprognose? Wurde die Pflichtverletzung schuldhaft begangen? Gibt es Rechtfertigungsgr\u00fcnde? Ist eine Abmahnung als milderes Mittel erforderlich? 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Dieser Artikel geht der Frage nach, ob der einzelne Arbeitnehmer schon bei kleineren Verfehlungen mit einer K\u00fcndigung rechnen muss, wann eine K\u00fcndigung rechtens ist und wie man sich im Ernstfall einer ausgesprochenen K\u00fcndigung verhalten sollte. \u00a0 Pflichtverletzung Grundvoraussetzung einer K\u00fcndigung ist ein Versto\u00df des Arbeitnehmers gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten. Hierzu z\u00e4hlt als Hauptleistungspflicht insbesondere die Erbringung der Arbeitsleistung: Wer zu sp\u00e4t zur Arbeit kommt, erbringt insoweit seine Arbeitsleistung nicht und verletzt damit seine Hauptleistungspflicht. Auch die private Internet- bzw. E-Mailnutzung, Rauchen oder Alkohol am Arbeitsplatz stellen vor allem dann Pflichtverletzungen dar, wenn im Arbeitsvertrag ein Verbot vorgesehen ist. \u00a0 Schwere der Pflichtverletzung Zudem kommt es f\u00fcr die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit einer K\u00fcndigung auf die Intensit\u00e4t des Versto\u00dfes an. Einmalige geringf\u00fcgige Verst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnen grds. keine K\u00fcndigung rechtfertigen. So ist beispielsweise laut Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz eine K\u00fcndigung wegen privater Internetnutzung am Arbeitsplatz in geringem Umfang selbst dann ungerechtfertigt, wenn der Arbeitnehmer zuvor eine entsprechende Mitarbeitererkl\u00e4rung unterschrieben hat (vgl. Urteil des LAG Rheinland-Pfalz vom 26. Februar 2010, Az. 6 Sa 682\/09). Wenn sich aber die private Internetnutzung aber zum Beispiel \u00fcber einen gr\u00f6\u00dferen Zeitraum erstreckt, kann eine K\u00fcndigung gerechtfertigt sein. \u00a0 Abmahnung als milderes Mittel Grunds\u00e4tzlich setzt eine verhaltensbedingte K\u00fcndigung eine Abmahnung durch den Arbeitgeber voraus. Hierdurch soll dem Arbeitnehmer klar vor Augen gef\u00fchrt werden, was er falsch gemacht und wie er sich zuk\u00fcnftig zu verhalten hat; ferner muss f\u00fcr den Wiederholungsfall eine K\u00fcndigung angedroht werden. Nur bei schweren Verst\u00f6\u00dfen ist die K\u00fcndigung auch ohne Abmahnung zul\u00e4ssig. Als schwerer Versto\u00df gilt beispielsweise der Diebstahl am Arbeitsplatz oder der k\u00f6rperliche Angriff auf den Arbeitgeber, da das Vertrauensverh\u00e4ltnis in einem solchen Fall zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer unwiederbringlich zerst\u00f6rt ist. \u00a0 Checkliste Die nachfolgende Checkliste kann sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern einen \u00dcberblick dar\u00fcber verschaffen, ob eine verhaltensbedingte K\u00fcndigung berechtigt ist. Bereits das Fehlen einer Voraussetzung kann zur Unwirksamkeit einer K\u00fcndigung f\u00fchren. Liegt \u00fcberhaupt eine Pflichtverletzung vor? Was ist im Arbeitsvertrag geregelt? Ergibt sich aus der Intensit\u00e4t der Pflichtverletzung eine negative Zukunftsprognose? Wurde die Pflichtverletzung schuldhaft begangen? Gibt es Rechtfertigungsgr\u00fcnde? Ist eine Abmahnung als milderes Mittel erforderlich? Ist sie erfolgt? \u00dcberwiegt das Interesse des Arbeitgebers an der Beendigung das Interesse des Arbeitnehmers am Fortbestand des Arbeitverh\u00e4ltnisses? Bitte beachten Sie, dass diese Liste nur einen groben \u00dcberblick geben und eine einzelfallbezogene Rechtsberatung in keinem Fall ersetzen kann. Was tun im Ernstfall? Im Falle einer K\u00fcndigung d\u00fcrfen Sie nicht lange z\u00f6gern. Die Rechtsunwirksamkeit einer K\u00fcndigung muss innerhalb einer Frist von drei Wochen durch Klage beim Arbeitsgericht geltend gemacht werden (\u00a7 4 KSchG); das gilt nicht nur f\u00fcr verhaltensbedingte K\u00fcndigungen, sondern auch f\u00fcr alle anderen K\u00fcndigungen. Tipp: Suchen Sie so fr\u00fch wie m\u00f6glich einen auf Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwalt auf; er wird die Sach- und Rechtslage f\u00fcr Sie pr\u00fcfen, Ihre Rechte gegen\u00fcber dem Arbeitgeber wahrnehmen und Sie \u2013 falls erforderlich \u2013 vor dem Arbeitsgericht vertreten. 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