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<oembed><version>1.0</version><provider_name>Steveker &amp; Odebrecht - Law firm</provider_name><provider_url>https://so-anwaelte.de/en</provider_url><author_name>hinnenthal</author_name><author_url>https://so-anwaelte.de/en/author/hinnenthal/</author_url><title>Keine tariflichen Ausschlussfristen f&#xFC;r Betriebsrente</title><type>rich</type><width>600</width><height>338</height><html>&lt;blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="j0vnraTTqF"&gt;&lt;a href="https://so-anwaelte.de/en/keine-tariflichen-ausschlussfristen-fuer-betriebsrente/"&gt;No collectively agreed limitation periods for company pensions&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;iframe sandbox="allow-scripts" security="restricted" src="https://so-anwaelte.de/en/keine-tariflichen-ausschlussfristen-fuer-betriebsrente/embed/#?secret=j0vnraTTqF" width="600" height="338" title="&#x201C;Keine tariflichen Ausschlussfristen f&#xFC;r Betriebsrente&#x201D; &#x2014; Steveker &amp; Odebrecht - Anwaltskanzlei" data-secret="j0vnraTTqF" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" class="wp-embedded-content"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;script type="text/javascript"&gt;
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Das Arbeitsgericht Oldenburg hat nun in zehn F&#xE4;llen, in denen wir die Kl&#xE4;ger vertreten haben (Urteile v. 18.03.2021, Az. 6 Ca 373/20 B, 6 Ca 334/20 B, 6 Ca 446/20 B, 6Ca 447/20 B, 6 Ca 374/20 B, 6 Ca 375/20 B, 6 Ca 487/20 B, 6 Ca 431/20 B, 6 Ca 439/20 B, 6 Ca 432/20 B) entschieden, dass auch Arbeitnehmern, die zun&#xE4;chst keine Klage erhoben haben, zumindest f&#xFC;r drei Jahre r&#xFC;ckwirkend noch Anspr&#xFC;che zustehen. Denn Betriebsrenten- bzw. Ruhegeldanspr&#xFC;che k&#xF6;nnen &#x2013; wenn &#xFC;berhaupt &#x2013; nur dann einer tarifvertraglichen Ausschlussfrist unterfallen, wenn der Tarifver&#xAD;trag dies ausdr&#xFC;cklich regelt. Wir konnten f&#xFC;r die von uns vertretenen ehemaligen &#xDC;NH-Mitarbeiter deshalb r&#xFC;ckwirkend seit dem Jahr 2017 Betriebsrentenanspr&#xFC;che in ganze erheblichem Umfang durchsetzen. Die Entscheidung im Wortlaut: &#xA0; Arbeitsgericht OldenburgIm Namen des Volkes Urteil 6 Ca 374/20 B In dem Rechtsstreit &#x2013; Kl&#xE4;ger &#x2013; Prozessbevollm&#xE4;chtigte: Rechtsanw&#xE4;lte Frank Witte, Bj&#xF6;rn Steveker, Sandra H&#xE4;hnel und Stefan Havenstein, Stettiner Stra&#xDF;e 12-14, 27232 Sulingen gegen E. GmbH, vertreten durch die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrer O &#x2013; Beklagte &#x2013; Prozessbevollm&#xE4;chtigte:Arbeitgeberverband hat die 6. Kammer des Arbeitsgerichts Oldenburg auf die m&#xFC;ndliche Verhandlung vom M&#xE4;rz 2021 durch den Richter am Arbeitsgericht W. als Vorsitzenden sowie die ehrenamtliche Richterin Frau R. und den ehrenamtlichen Richter Herrn G. als Beisitzer f&#xFC;r Recht erkannt: Die Beklagte wird verurteilt, an den Kl&#xE4;ger 9.337,- &#x20AC; brutto nebst Zinsen in H&#xF6;he von f&#xFC;nf Prozentpunkten &#xFC;ber dem Basiszinssatz auf jeweils 233,- &#x20AC; seit dem je&#xAD;weils Ersten eines Kalendermonats, beginnend mit dem 01.02.2017 und endend mit dem 01.06.2017, und auf jeweils 238,- &#x20AC; seit dem jeweils Ersten eines Kalen&#xAD;dermonats, beginnend mit dem 01.07.2018 und endend mit dem 01.06.2019, und auf jeweils 246,- &#x20AC; seit dem jeweils Ersten eines Kalendermonats, beginnend mit dem 01.07.2019 und endend mit dem 01.04.2020, zu zahlen. Im &#xDC;brigen wird die Klage abgewiesen. Die Kosten des Rechtsstreits tr&#xE4;gt die Beklagte. Der Wert des Streitgegenstands wird auf 9.337,- &#x20AC; festgesetzt. Die Berufung wird nicht gesondert zugelassen. &#xA0; Tatbestand Die Parteien streiten um Betriebsrentenzahlungen. Der Kl&#xE4;ger war bis zum Jahre 1998 bei der &#xDC;berlandwerk N. AG (im folgenden &#xDC;NH) besch&#xE4;ftigt. Das Arbeitsverh&#xE4;ltnis des Kl&#xE4;gers ging im Wege einer aufnehmenden Verschmelzung im Jahre 1998 auf die E. AG und sp&#xE4;ter auf die Beklagte &#xFC;ber. Die damals bei der E. AG existierenden Ruhegeldordnungen wurden im Jahre 2000 dahingehend ge&#xE4;ndert, dass die ehemaligen Arbeitnehmer der &#xDC;NH entsprechend ihrer Betriebszugeh&#xF6;rigkeiten darin aufgenommen wurden. Hierzu schlossen die E. AG und deren Gesamt&#xAD;betriebsrat unter dem 13.06.2000 eine Betriebsvereinbarung Altersversorgung-&#xDC;berleitung (BV &#xDC;berleitung), die eine &#xDC;berleitung der Ruhegeldanspr&#xFC;che f&#xFC;r Dienstzeiten ab dem 01.01.2001 nach einem bestimmten Verfahren vorsah. Auf dieser Grundlage wurde in den folgenden Jah&#xAD;ren f&#xFC;r die ehemaligen &#xDC;NH-Mitarbeiter bei Eintritt eines Versorgungsfalles das Ruhegeld be&#xAD;rechnet. Die Beklagte stellte im Jahre 2014 fest, dass die Berechnungen der Ruhegelder fehlerhaft waren. Sie korrigierte die Berechnungen und zahlte seitdem an die ehemaligen &#xDC;NH-Mitarbeiter, unter anderem an den Kl&#xE4;ger, niedrigere Betriebsrenten aus. Einige ehemalige &#xDC;NH-Mitarbeiter &#x2013; allerdings nicht der Kl&#xE4;ger &#x2013; beschritten den Klageweg. Das Bundesarbeitsgericht stellte im Jahre 2019 fest, dass die BV &#xDC;berleitung zum Teil fehler&#xAD;haft sei und die Renten anders zu berechnen seien (BAG, Urteil vom 22.10.2019, 3 AZR 429/18, AP Nr. 81 zu &#xA7; 1 BetrAVG Abl&#xF6;sung). Das BAG wies das Verfahren an das Landesarbeitsgericht Niedersachsen zur&#xFC;ck. Dieses stellte daraufhin mit Urteil vom 26.06.2020 (3 Sa 196/20 B) fest, wie in diesem Verfahren die Betriebsrente zu berechnen ist. Anhand dieser Grunds&#xE4;tze berech&#xAD;nete die Beklagte das dem Kl&#xE4;ger zustehende Ruhegeld neu. Seit April 2020 bezieht der Kl&#xE4;ger ein entsprechend h&#xF6;heres Ruhegeld. Das Ruhegeld wird jeweils zum Monatsende f&#xE4;llig. Mit seiner Klage verlangt der Kl&#xE4;ger die Zahlung der Differenz zwischen diesem erh&#xF6;hten Ru&#xAD;hegeld und dem von der Beklagten in den vergangenen Jahren gezahlten Ruhegeld nebst Zin&#xAD;sen. Der Rahmentarifvertrag (RTV) zwischen der E. AG und der Vereinten Dienstleistungsge&#xAD;werkschaft (ver.di) vom 26.05.1987/23.06.1987 sieht unter anderem folgende Regelungen vor: &#xA7; 16 RUHEGELD Die zus&#xE4;tzliche Versorgung der in den Ruhestand versetzten Arbeitnehmer erfolgt nach der jeweils g&#xFC;ltigen &#x201E;Ruhegeldordnung der EWE&#x201C;. &#xA7; 19 ERL&#xD6;SCHEN VON ANSPR&#xDC;CHEN Gegenseitige Anspr&#xFC;che aus dem Arbeitsverh&#xE4;ltnis erl&#xF6;schen, wenn sie nicht in&#xAD;nerhalb einer Ausschlu&#xDF;frist von f&#xFC;nf Monaten seit F&#xE4;lligkeit schriftlich geltend ge&#xAD;macht werden. Der Kl&#xE4;ger meint, die Rechtsprechung des BAG zur Anwendbarkeit der Regelung zur Verzugs&#xAD;pauschale in &#xA7; 288 Abs. 5 BGB im Arbeitsverh&#xE4;ltnis sei nicht &#xFC;berzeugend. Er verweist auf die diesbez&#xFC;glich abweichenden Entscheidungen der Instanzgerichte. Der Kl&#xE4;ger beantragt, die Beklagte zu verurteilen, an den Kl&#xE4;ger 9.337,00 &#x20AC; brutto nebst Verzugszinsen von f&#xFC;nf Prozentpunkten &#xFC;ber dem Basiszinssatz auf jeweils 233,00 &#x20AC; brutto seit dem 01.02.2017, 01.03.2017, 01.04.2017, 01.05.2017, 01.06.2017 und jeweils 238,00 &#x20AC; brutto seit&#xA0; dem 01.07.2017, 01.08.2017, 01.09.2017, 01.10.2017, 01.11.2017, (&#x2026;) sowie eine Gesamt-Verzugspauschale von 1.560,00 &#x20AC; zu zahlen. Die Beklagte beantragt, die Klage abzuweisen. Die Beklagte meint, der Rahmentarifvertrag sei auf das Arbeitsverh&#xE4;ltnis anzuwenden. Die gel&#xAD;tend gemachten Anspr&#xFC;che seien nach &#xA7; 19 RTV ausgeschlossen. Die Ausschlussfrist erfasse gem&#xE4;&#xDF; &#xA7; 16 RTV auch Ruhegeldanspr&#xFC;che. Die in &#xA7; 19 RTV geregelte Ausschlussfrist versto&#xDF;e nicht gegen die &#xA7;&#xA7; 19 Abs. 3, 18a S. 2 BetrAVG. Ausschlussfristen seien keine Verj&#xE4;hrungs&#xAD;fristen. Daher sei auch beispielsweise die in &#xA7; 52 der Satzung der Versorgungsanstalt des Bun&#xAD;des und der L&#xE4;nder (VBLS) geregelte Ausschlussfrist von der Rechtsprechung bislang nicht beanstandet worden. Vielmehr ergebe sich die Rechtm&#xE4;&#xDF;igkeit der Ausschlussregelung aus der Normsetzungsbefugnis der Tarifpartner gem&#xE4;&#xDF; Art. 9 Abs. 3 GG. Zudem sei der Verweis in &#xA7;18a S. 2 BetrAVG auf die regelm&#xE4;&#xDF;igen Verj&#xE4;hrungsfristen nach dem BGB lediglich deklaratorische Natur. Dar&#xFC;ber hinaus &#xFC;berzeuge die Rechtsprechung des BAG zur Auslegung von Ausschlussfristen nicht. Der Wortlaut von &#xA7; 19 RTV sei eindeutig. Danach seien auch Betriebsrentenanspr&#xFC;che als &#x201E;Anspr&#xFC;che aus dem Arbeitsverh&#xE4;ltnis&#x201C; erfasst. Im vorliegenden Fall gehe es gerade nicht um die Frage der Entstehung oder des Erl&#xF6;schens einer Ruhegeldrate, sondern um die &#xC4;nde&#xAD;rung ihrer H&#xF6;he. Die Rentner seien durch die zu niedrig berechneten laufenden Leistungen unmittelbar betroffen gewesen. Sie seien auch nicht von Informationen abgeschnitten gewesen,</description></oembed>
